Horst Brandstätter hat sich in den 1980er und 1990er Jahren stark mit der Geschichte der Psychiatrie beschäftigt. 1988 machte er mit Dietrich Lehmstedt das Fernseh-Feature „Winnenthal – Eine deutsche Heilanstalt“. Darin stellt er auch berühmte Patienten der württembergischen Heilanstalt in Winnenden vor, wie Nikolaus Lenau, Robert Mayer oder Ernst Wagner. Ausschnitte des Films sowie weitere Exponate – beispielsweise Fotos der Dreharbeiten von Werner Schmidtke – werden in der aktuellen Ausstellung gezeigt.

1990 drehte er erneut mit Dietrich Lehmstedt das Fernseh-Feature „Gugging – Haus der Künstler“ und porträtierte darin einige Künstler der berühmten österreichischen Nervenheilanstalt. Die Patienten waren in den 1950er Jahren durch ihren Psychiater Leo Navratil zum Zeichnen angeregt worden.

https://www.museumgugging.at/de/gugginger-kunst/die-kuenstler-aus-gugging/kuenstler_innen

Auch David Brandstätter (Sohn von Horst Brandstätter) beschäftigt sich mit den Themen Psychiatrie und Psychologie.

Am Mittwoch, den 22. Juli, diskutiert er bei der Veranstaltung „Die Frage der (Un)Freiheit der Gedanken und Gefühle“ mit Rudolf Straub, Dr. Sieglinde Fiedler, Dr. Matthias Hammer und weiteren über Psychologie
und Psychiatrie heute. Zum Auftakt des Abends spielen die Laienschauspieler*innen der Hofschaumbühne ein Stück von Intendant Rudolf Straub.

https://www.stuttgarter-verein.de/hofschaumbuehne/

Veranstaltungsbeginn: 19.00 Uhr

Ort: Württembergischer Kunstverein Stuttgart

Anmeldung: zentrale@wkv-stuttgart.de

Die Frage der (Un)Freiheit der Gedanken und Gefühle

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